CORTE DEI MEDICI · FLORENZ HOTEL · DENKMÄLER

Kapellen Medicee
Die Kapellen Medicee sind der interessanteste Teil der Basilika von San Lorenzo und der Ort wo, seit der ersten Hälfte des vierten Jahrhunderts, die Mitglieder der Familie Medici begraben sind.
Beim Eintritt im Museum befindet man sich gleich in der Krypta des Buontalenti; nach den Plänen des Künstlers verwirklicht, bergt es in sich die sterblichen Hüllen der Familie Medici, in Grab Platten auf der Fußboden.
Kürzlich wurde eine Sammlung von Reliquien aus dem sechsten und siebten Jahrhundert hinzugefügt.
Eine Treppe führt zur Kapelle dei Principi (Prinzen), Mausoleum der Großherzoge der Medici, das 1604 mit Matteo Nigetti anfing und zahlreiche Male von Buontalenti abgeändert wurde.
Es handelt sich um einen großen Raum der eine achteckige Form hat und einen Durchmesser von 28 Metern, alles mit kostbaren Marmor überzogen, darin befinden sich sechs monumentale Sarkophage von sechs berühmten Großherzogen der Medici, in Wirklichkeit leer, die sterblichen Hüllen sind hinter den Wände der Krypta des Buontalenti.
In den Nischen sollten eigentlich die Statuen der Großherzoge sein, auch wenn nur diejenigen für Ferdinando I und Cosimo II verwirklicht wurden.
1863 wurden die Kapellen Medicee mit den Verzierung der Kuppel verschönert, ein Werk von Pietro Benvenuti.
Ein Flur verbindet die Kapelle dei Principi mit der Sakristei Nuova, ein Grab das von Michelangelo verwirklicht wurde, um die Gräber der zwei jungen Medici zu bergen, die dreißigjährig waren als sie starben und daher so genannt wurde um sie von der vorhergehenden Sakristei des Brunelleschi zu unterscheiden.
Es gelang Michelangelo nur das Grab von San Lorenzo und das Grab von Giuliano di Nemours zu vervollständigen, bevor er endgültig 1534 Florenz verließ.
In den Kellergeschossen der San Lorenzo Kirche sind die Gräber des Cosimo il Vecchio, das sonderbarerweise im Hauptpfeiler steckt und das des Donatello miteinander verbunden.

Basilika San Lorenzo
In der Piazza San Lorenzo, wo der berühmte Markt stattfindet, erhebt sich die Basilika von San Lorenzo, ein Beispiel von florentinischer Renaissance Kirche.
Die Basilika wurde auf dem Platz wo einst eine römische Kirche des IV Jahrhunderts war, erbaut, die seit 393, für etwa dreihundert Jahre bis zum Bau der Santa Reparata, die Kathedrale der Stadt Florenz war.
Im Jahr 1420, gab Giovanni dei Medici, Filippo Brunelleschi den Auftrag die alte römische Kirche zu erweitern: dieser plante und verwirklichte mit seinem Assistenten Antonio Manetti, eine Kirche in römischer Kreuzform, mit drei Schiffen und korintische Säulen und Rundbögen.
Die Decke des Mittelschiffes ist mit goldenen Rosetten auf weißem Hintergrund verziert und auf den Seiten der Schiffe öffnen sich verschiedene Kapellen.
Gleichzeitig arbeitete Brunelleschi auch an der Sakristei Vecchia, zu unterscheiden von der Nuova von Michelangelo. Danke der finanziellen Hilfe von Cosimo dei Medici, wurde die Basilika 1461 beendet und wurde somit die Grabstätte der Medici. Im Jahre 1518 bestellte Papst Leone X bei Michelangelo die Fassade, die aber für lange Zeit unvollendet blieb, sowohl aus technischen, wie auch aus finanziellen Gründen.
Von Michelangelo ist auch die Sakristei Nuova, verwirklicht, wo die sterblichen Hüllen zweier dreißigjährig alten Familienmitglieder der Medici sich befinden.
Für das Grab von Giuliano Herzog von Nemours wählte er die Skulptur "Den Tag und die Nacht" für jene von Lorenzo Herzog von Urbino, "Die Dämmerung und das Morgenrot."
Unter dem Altar sind auch Lorenzo il Magnifico und sein Bruder Giuliano de Medici begraben, für diese zwei gab es leider nie Zeit ein monumentales Grab zu bauen.
Der berühmteste Teil der Basilika von San Lorenzo ist die Kapelle Medicee, mit der Krypta des Buontalenti wo 50 Mitglieder der Familie die Medici begraben sind und die Kapelle dei Principi im oberen Zeil.

Kathedrale von Santa Maria del Fiore
Der majestätische Dom in Florenz, in gotischem Stil verwirklicht, ist Santa Maria del Fiore gewidmet. Die erste wahre Kirche von Florenz war die Basilika von San Lorenzo, im Jahre 394 eingeweiht; dann war Santa Reparata an der Reihe, bis dann die florentinische Republik sich entschied, eine noch prunkhaftere Kathedrale zu bauen, die alle anderen Kirchen der toskanischen Städte übertriff.
Ende des zweiten Jahrhunderts plante Arnolfo di Cambio eine der majestätischsten Werken jener Epoche: den Dom von Florenz. Im Jahre 1296 legte Papst Bonifacio VIII den ersten Stein für die neue Kathedrale, auf den Ruinen der Basilika von Santa Reparata.
Die ganze Bevölkerung musste der Realisierung des Doms beitragen, zu diesem Zweck wurde ein Anteil im Testament überlassen. Er wurde im Jahre 1367 beendet, mit Ausnahme der Fassade die bis im 19°. Jahrhundert unvollständig blieb.
Der florenzer Dom ist das Resultat einer sehr langen Arbeit, über sechs Jahrhunderte.
Arnolfo di Cambio stellte sich eine Basilika mit drei Schiffen vor, die beim großen Altar zusammenfließen und von einer strahlenden Renaissance Kuppel überstieg werden sollte, die Kuppel des Brunelleschi.
Arnolfo arbeitete am Dom nur vom 1296 bis 1302, Jahr in dem er leider starb: die Arbeiten wurden von Giotto im Jahr 1334 wieder aufgenommen, der im Jahre 1337 starb, in jenen Jahren widmetet er sich vor allem den Arbeiten des Glockenturms; im Jahre 1357 war Francescos Talenti an der Reihe, während sich Brunelleschi 1420 mit der Kuppel beschäftigte.
Die Kathedrale wurde Santa Maria del Fiore genannt und am 25. März 1436 eingeweiht, am Ende die Arbeiten von der Kuppel des Brunelleschi.
Die zwei Sakristeien, der Marmorfußboden und die Fresken von Paolo Uccello und Andrea del Castagno wurde erst später hinzugefügt, sie bereicherten somit immer mehr die Geschichte des florenzer Doms.
Auf den Türen der Sakristei befinden sich die Lünetten (halbkreisförmige Fenster) von Luca della Robbia, in der Kapelle der Apsis befindet sich die Aussage des Michelangelo.
Die wundervollen Glasfenster wurden in den Jahren zwischen 1434 und 1445 verwirklicht, geplant von Künstlern wie Donatello und Paolo Uccello.
Der Glockenturm, von Giotto 1334 angefangen, von Pisano weitergeführt von Francesco Talenti 1359 vervollständigt, ist in Florenz das größte Zeugnis gotischer Architektur des dritten Jahrhunderts.
In der archäologischen Zone unter dem Dom sind immer noch die Resten der alten Kathedrale der Santa Reparata zu sehen.

Palazzo Pitti
Im Quartier jenseits des Arnos in Florenz befindet sich der Pitti Palast, er wurde im Jahre 1450 für den Händler Luca Pitti gebaut, geplant von Filippo Brunelleschi.
In der Zeit in der er verwirklicht wurde, war der Pitti Palast der prunkhafteste Wohnsitz von Florenz; das, weil Luca Pitti ein großer Rivale der Familie dei Medici war, darum wünschte er sich einen Palast der den des Cosimo del Vecchio übertreffen sollte. Im Jahre 1464 aber befanden sich die Pittis in finanziellen Schwierigkeit und somit wurden die Arbeiten unterbrochen. Jedenfalls wohnte die Familie Pitti 1469 im Palast, auch nach dem Tod Luca Pitti, im Jahre 1472.
1549 kaufte Cosimo I dei Medici den Palast für seine Ehefrau Eleonora di Toledo und gab Buontalenti den Auftrag zur Herstellung der Gärten von Boboli, angrenzend zum Palast und dem Architekten Ammanati für die Erweiterung des Gebäudes. Ammannati verwirklichte den originalen Hof mit mehreren Etagen und abwechselnden Treppen auf allen Flächen.
1553 wurde der Pitti Palast ein herzoglicher Wohnsitz: Cosimo I begann kostbare Kunstsammlungen zu sammeln, die sich heute noch in den florentinischen Museen befinden. 1565 baute Giorgio Vasari den Flur Vasariano, der Ponte Vecchio überquert und somit den Pitti Palast mit Palazzo Vecchio verbindet. Im Garten verwirklichte Ammannati die Grotte mit phantastischen Verzierungen und Wasserspielen. Anfangs des achten Jahrhunderts wurde der Palast auch von Napoleon als Wohnsitz für seinen Durchgang in der Stadt benutzt. Die Familie die Lorena öffnete einig Teile des Palastes die als Museum benutzt wurden. Nach den Lorena übernahmen die Savoia den Palast bis zum Jahr 1871, Jahr in dem sie ins Quirinale nach Rom umzogen. Heute befinden sich im Pitti Palast verschiedene Museen: die Galerie Palatina mit den Arbeiten von Raffaello, Tiziano und andere Künstler, die moderne Kunstgalerie, das Museum der Kutschen, das Museum des Silber und das Museum der Porzellane.

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